Drastische Maßnahmen gegen Corona

Österreich verbietet größere Veranstaltungen. Lombardei warnt vor Kollaps des Gesundheitssystems.
© Pixabay

Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost wurde berichtet.

Der Kampf gegen das neue Coronavirus hat zu drastischen Maßnahmen seitens der österreichischen Bundesregierung geführt: Bis 3. April 2020 werden größere Veranstaltungen inklusive Demos verboten. Bei Indoor-Events gilt eine 100 Personen-Grenze, auch für die Gastronomie. Dazu kommt der Einreisestopp aus Italien, nur Österreicher sollen zurückgeholt werden. Unis schließen ebenfalls, Schulschließungen werden vorbereitet. In Österreich gab es am Dienstagabend (10.3.) 193 Personen, die sich nachweislich infiziert haben. Die Regierung arbeite daran, die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung zu schaffen, kündigte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) an.

In Italien gibt es trotz der von der Regierung ergriffenen drakonischen Vorbeugungsmaßnahmen immer noch keine Zeichen eines Rückgangs der Coronavirus-Epidemie. Nachdem am Dienstag 631 Todesopfer gemeldet wurden, 168 mehr als am Vortag, warnte die Lombardei erneut vor einem baldigen Zusammenbruch des Gesundheitssystems, sollten die Zahl der neuen Infektionen nicht bald sinken. 466 Patienten liegen in der Lombardei auf der Intensivstation. Die Krankenhäuser der Provinzen Bergamo und Cremona seien am Rande ihrer Kapazitäten, hieß es.

APA/KaM/vzH

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