Wien: Im Oktober geht’s wieder rund

Mit einem Jahr Verspätung soll die neue Kaiserwiesn über die Bühne gehen.
Unsplash/Dimitry Anikin

Im Oktober soll vor dem Riesenrad wieder viel Bier fließen

Corona hin, München her – in Österreichs Hauptstadt fiebert man bereits dem Oktoberfest entgegen. Die Marke hat ja schon längst keinen Lokalkolorit mehr und ist weltweit auf Tour. Auch, wenn letztes Jahr wieder weniger Bier ausgeschenkt und Brezn verkauft wurden – die meisten einschlägigen Festivitäten wurden ja abgesagt –, gab es doch einige, die die Fahne der Bierzeltgaudi und seichten Unterhaltung hochhielten. So wurde etwa in China ein größeres Oktoberfest ausgetragen, in Budapest ein kleineres.
Doch dieses Jahr soll es auch in Österreich wieder typisch boarisch zugehen. Zumindest in Wien. Dort feiert die Kaiserwiesn ihre Premiere. Sie folgt der Wiener Wiesn nach, die bis 2019 das Spektakel vor dem Prater austrug.
Hinter dem neuen Großevent steht Thomas Waldner, der bereits als Projektleiter des Donauinselfestes fungierte. Dementsprechend auch keine Angst vor größeren Festivitäten zeigt. Und groß soll es werden. Vom 22. September bis zum 9. Oktober hofft man auf über 400.000 Besucher, die der namensgebenden Wiese wieder zusetzen werden. Dafür kooperiert man eng mit dem Wiener Tourismusverband und der Hotellerie.
Wer die feiernden Gäste unterhalten soll, steht allerdings noch nicht fest. Zur Premiere will man vor allem die angeschlagene Musikbranche unterstützen. Daher rufen die Veranstalter interessierte Kulturvereine, Kapellen und Musiker auf, sich doch zu melden.

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