Schloss-Restaurant Cobenzl hat neuen Pächter

Bernd Schlacher übernimmt das Gebäude, das im Herbst 2022 neu eröffnet werden soll.
© Realarchitektur/mostlikely architecture

Modell des geplanten Schloss-Restaurants Cobenzl

Das Schloss-Restaurant Cobenzl in Wien wird derzeit grundlegend saniert und neu gestaltet – und hat nun auch einen neuen künftigen Pächter. Jener, der das Objekt übernehmen sollte, habe aus finanziellen Gründen abgesagt, teilte der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) der APA am Dienstag (1.12.) mit. Für ihn springt der Gastronom Bernd Schlacher ein, der das „Motto am Fluss“ betreibt und erst kürzlich mithilfe von Barbara van Melle und Claudio Perrando eine Bäckerei in der Mariahilfer Straße aufsperrte. Die Eröffnung der neuen Cobenzl-Lokalität ist für Herbst 2022 geplant.

In das Ausflugsziel werden von einem externen Investor rund 20 Millionen Euro investiert. Die Stadt übernimmt davon 2,5 Millionen Euro für die Mehrkosten, die aufgrund der Coronakrise für die Betreiber entstehen, hieß es heute. Das Objekt geht in 30 Jahren in den Besitz der Stadt Wien über.

„Unser Ziel ist es, rasch ein attraktives Ausflugsziel für die Wienerinnen und Wiener als auch wieder für Touristinnen und Touristen zu schaffen, und als Stadt Wien ist uns absolut dran gelegen, dass an dieser Top-Lage über den Weinbergen der Stadt eine neue und moderne Location entsteht“, betonte Czernohorszky. Die Zeiten für einen Neustart, so gestand er ein, seien nicht die einfachsten, aber die Stadt Wien stehe voll und ganz hinter diesem Projekt.

Schloss und Meierei bleiben als Ensemble erhalten, für Veranstaltungen werden neue Säle errichtet. Das desolate Rondell-Cafe wurde bereits abgerissen. Es wird auf den historischen Grundfesten in ähnlicher Form neu errichtet. Auch eine frei zugängliche Dachterrasse soll es geben.

APA/red

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