ÖHV fordert Zuschüsse für die Stadthotellerie

Grund dafür sind die nach wie vor katastrophalen Nächtigungszahlen in Ballungsräumen.
© ÖHV

ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer

Angesichts des starken Nächtigungsrückgangs hat die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) am Donnerstag (23.7.) erneut um Hilfe für die von der Coronakrise besonders getroffene Stadthotellerie gerufen. Neun von zehn Nächtigungen seien weggefallen, die Umsätze seien im Keller – deshalb brauche dieser Sektor eine Verlängerung bei der Kurzarbeit bis mindestens Mitte 2021 und bei den Fixkostenzuschüssen.

Die Fixkostenzuschüsse seien besonders wegen der hohen Miet- und Pachtzahlungen notwendig, erklärte ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer in einer Aussendung. Die Hotels in Wien hatten im Juni nur 190.000 Übernachtungen verzeichnet, um 88 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat (FM berichtete!). Dies sei exemplarisch für Hotels in allen Ballungszentren. „Da brennt nicht nur der Hut, der ganze Kopf steht in Flammen“, so Reitterer.

APA/red

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