Neues Hotelkonzept

Am Wiener Westbahnhof werden in den zwei obersten Geschossen einer IKEA-Filiale Betten vermietet.
© IKEA

Plan des neuen Gebäudekomplexes

Die Pläne für den Ikea-Standort am Wiener Westbahnhof werden konkreter: So wird der City-Ableger des schwedischen Einrichtungshauses mit insgesamt 160 Bäumen auf unterschiedlichen Ebenen bestückt sein. Die große Dachterrasse soll ohne Konsumzwang für alle nutzbar sein. Und in den beiden obersten der sieben Geschoße werden 345 Hotelbetten vermietet, wie am Montag (4.11.) verraten wurde.

Dass zwei der insgesamt sieben Ebenen für einen externen Partner reserviert werden, war schon länger bekannt. Im Sommer teilte Ikea mit, mit der zur Accor-Gruppe gehörenden Marke „Jo & Joe“ zusammenzuarbeiten („FM“ berichtete darüber!). Heute wurden nun Details verraten. Geplant ist demnach ein „Open House“.

Das Konzept hinter „Jo & Joe“, das 2016 gegründet wurde und in Wien sein erstes Projekt im deutschsprachigen Raum umsetzt, erklärte Unternehmensvertreter Francois Leclerc in einer Pressekonferenz als eine Mischung aus Hotel und Hostel. Entsprechend gestaltet sich auch das Übernachtungsangebot. Von Einzel- bis Achtbettzimmer reicht die Spanne. Preismäßig will man „leistbar“ sein, ein Bett für eine Nacht soll ab 25 Euro zu haben sein.

„Wir verbinden das Beste aus beiden Welten“, warb Leclerc. Soll heißen: Neben den Services und Angeboten einer klassischen Bettenburg setzt man mit hip gestalteten Gemeinschaftsräumen wie Küche, Waschsalon, Sportangebot oder Partyräumlichkeiten auf Jugendherbergs-Feeling.

Das Besondere: Das „Jo & Joe“ wird auch Nicht-Hotelgästen offen stehen, der Austausch von Reisenden und Einheimischen soll so gefördert werden. Über die Gestaltung wollte Jakob Dunkl vom Architekturbüro „querkraft“ noch nicht allzu viel verraten, weil noch geplant werde. Aber man werde mit dem „Meet the Locals“-Konzept auch spielerisch umgehen – etwa im Grafikdesign, durch die Aufbringung von Walzerschritten am Tanzboden oder einer riesigen Schneekugel, in die ein Dreiersessellift gehängt wird.

Aufsperren soll das „Open House“ im Lauf des Jahres 2021, wenn auch der City-Ikea selbst in Betrieb geht. Das Areal wird inzwischen für die Bauarbeiten vorbereitet, die Anfang kommenden Jahres starten werden.

APA/red

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