Montenegro: Touristenausfall infolge des Krieges

Aufgrund des Ukraine-Krieges rechnet Montenegro mit rund 150 Millionen Euro geringeren Tourismuseinnahmen
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Der Tourismus ist in Montenegro ein wichtiger Wirtschaftszweig

Die Folgen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine treffen Staaten auf der ganzen Welt. So auch Montenegro. Dort ist der Tourismus mit einem Vorjahresumsatz von gut 700 Millionen Euro eine der wichtigsten Einnahmequellen. Bereits 2020, infolge der Pandemie, hatten sich die Erlöse aus jener Branche stark reduziert. Nun, da mit Russland und der Ukraine auch noch zwei bedeutende Herkunftsländer der Urlauber wegfallen, rechnet die Wirtschaftskammer Montenegros mit etwa 150 Millionen Euro Verlust.
Im Vorjahr zählte das Land rund 254.000 Touristen aus Russland und der Ukraine – das waren rund 21 Prozent aller ausländischen Touristen. Zwar war diese Zahl seit 2019 ohnehin rückläufig – damals waren es noch 25 Prozent -, dennoch ist der Umsatzausfall für das kleine Land, das sich Mitte März den EU-Sanktionen gegen Russland anschloss, beträchtlich.
APA/Red.

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