Lockdown macht Metro Strich durch die Jahresziele

Umsatzrückgang von bis zu sechs Prozent.
© metro.at/Klaus-Dieter Lächter

Der Großhändler Metro muss seine Jahresziele zusammenstreichen, weil viele Regierungen in Europa in der Corona-Krise die Einschränkungen des öffentlichen Lebens länger beibehalten als erwartet. Der Konzern, der viele Kunden aus der Gastronomie und Hotellerie mit Lebensmitteln versorgt, erwartet nun für das Geschäftsjahr 2020/21 einen Rückgang des Gesamtumsatzes und des flächenbereinigten Umsatzes von drei bis sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie er am Dienstag mitteilte.

Bisher hatte der Vorstand der Düsseldorfer Firma mit einem leichten Minus gerechnet. Der bereinigte operative Ertrag (Ebita) werde voraussichtlich um 50 bis 175 Millionen Euro schrumpfen – und nicht nur um einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

Die bisherigen Jahresziele hatte noch der alte Chef Olaf Koch vorgestellt, der zum Jahreswechsel ausschied. Metro hatte indes deutlich gemacht, dass diese von Lockerungen des Lockdowns abhingen. Die behördlich verordnete vorübergehende Schließung von Restaurants und die Flaute im Tourismus in vielen europäischen Ländern hatte auch Metro empfindlich getroffen. Lockerungen für zentrale Metro-Kunden würden nun aber voraussichtlich erst im Juni und nicht mehr im April erwartet. Dann werde es aber eine schnelle Erholung geben.

 

APA/Red.

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