Kollektivvertrags-Verhandlungen ohne Einigung

Auch die fünfte Runde endete für die rund 3.500 ArbeitnehmerInnen der österreichischen Brauereien ohne Erfolg.
© Pixabay

 „Angesichts der sehr guten Ertragslage der Branche ist das Angebot der Arbeitgeber weiterhin nicht akzeptabel“, kritisieren die Verhandlungsleiter der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp, Anton Hiden und Bernhard Hirnschrodt in einer Aussendung. „Die Beschäftigten haben ihren Anteil zum wirtschaftlichen Erfolg geleistet, das muss sich in entsprechenden Lohn- und Gehaltserhöhungen niederschlagen.“ Wie letzte Woche von der österreichweiten Betriebsrätekonferenz beschlossen, sollen daher am 4. November weitere Betriebsversammlungen stattfinden.

Seit 1. Oktober sollte der Kollektivvertrag für die Brauindustrie schon gelten, doch seit 29. August wird bereits darüber verhandelt (FM Online berichtete). „Wie schon im Vorjahr verschleppen die Arbeitgeber die Verhandlungen, anstatt ein faires Angebot zu legen“, ärgern sich Hiden und Hirnschrodt. „Die Beschäftigten haben sich eindeutig mehr Wertschätzung verdient.“ Die sechste Verhandlungsrunde ist dann für Montag, den 11. November, angesetzt. Eine Woche zuvor werden Gewerkschaften und Betriebsräte die Beschäftigten in Betriebsversammlungen über die Verhandlungen informieren und mit ihnen gemeinsam weitere gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen beschließen, heißt es in der Aussendung weiters.

 

PA/RED

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