Klares Zeichen gegen Food Waste

IKEA und Too Good To Go starten nachhaltige Zusammenarbeit.

IKEA setzt sich seit vielen Jahren aktiv für einen achtsameren Umgang mit Lebensmitteln ein und hebt sein nachhaltiges Engagement nun auf die nächste Stufe. Gemeinsam mit Too Good To Go möchte das schwedische Möbelunternehmen überschüssige Nahrungsmittel aus den hauseigenen Restaurants retten und initiiert das Pilotprojekt ab Jänner 2022 in drei auserwählten IKEA-Einrichtungshäusern in Vösendorf, Graz und Innsbruck.
Weltweit wird mehr als 30 Prozent aller Lebensmittel verschwendet und geht auf dem Weg vom Feld auf den Teller verloren. Das produziert Abfall und CO2, denn jedes Kilogramm noch genießbares, entsorgtes Essen bedeutet umfangreiche Auswirkungen für die Umwelt. Laut WWF entstehen bloß in Österreich pro Jahr eine Million Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle. Als internationales Unternehmen nimmt IKEA seine Verantwortung gegenüber dem Planeten überaus ernst und sagt Food Waste aktuell vereint mit „Too Good To Go“ den Kampf an.
Die gute Nachricht hierbei: Als Selbstabholer:in des übrig gebliebenen Essens kann jede:r einzelne gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen und erhält ein Überraschungspaket mit schwedische Leckereien zu einem vergünstigten Preis.
„Wir bei IKEA sind seit Langem davon überzeugt, dass nur ein Geschäftsmodell Erfolg bringt, das auch die Umwelt schätzt und schützt. Gemeinsam mit Too Good To Go wollen wir Bewusstsein für ökologischere Entscheidungen schaffen, die einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten“, freut sich Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer IKEA Österreich, über die neue Zusammenarbeit. „Die Kooperation ermöglicht uns, wertvollen Ressourcen wie Lebensmitteln eine neue Chance zu geben und sie vor der Tonne zu retten.“

© IKEA

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Too Good To Go setzt sich europaweit mit einer Appebenso mit Informationskampagnen und Kooperationen mit Unternehmen dafür ein, dass Lebensmittel nicht im Müll landen. Die Anwendung erlaubt es Betrieben, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer:innen abzugeben.
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie People and Planet Positive** hat sich gleichwohl IKEA ambitionierte Ziele im Kampf gegen Food Waste gesteckt: Bis Ende 2022 sollen die Lebensmittelabfälle in allen Geschäftsbereichen und in den IKEA Einrichtungshäusern in Österreich halbiert werden. Darüber hinaus wird neben des Zusammenwirkens mit Too Good To Go jetzt erforscht, wie unvermeidbare Lebensmittelabfälle in Ressourcen wie Elektrizität und Nährstoffe umgewandelt werden können, die anschließend abermals zirkulär in den Einrichtungshausbetrieb zurückfließen.

© IKEA

„Neu erfinden, zusammensetzen, kreativ werden – der Spirit von IKEA passt wunderbar zur Verwertung überschüssiger Lebensmittel“, so Georg Strasser, Country Manager von Too Good To Go Österreich. „Ich freue mich, dass einwandfreie, aber unverkaufte Speisen von KÖTTBULLAR bis SYLT LINGON ins ‚Überraschungssackerl‘ kommen und wir gemeinsam für Zero Food Waste im Einrichtungshaus sorgen“, ergänzt er.

Überraschungspakete mit schwedischen Köstlichkeiten

Mit der Too Good To Go-App können Kund:innen ein „Überraschungssackerl“ mit schwedischen Köstlichkeiten im Wert von 10 bis 15 € zu einem Drittel des Kaufaufwandes erwerben. Das Päckchen kann schnell über die Applikation erworben und binnen der Abholzeiten (derzeit 19.30 bis 20 Uhr) in den Einrichtungshäusern in Vösendorf, Graz und Innsbruck geholt werden – im Laufe des Jahres wird die Kooperation auf sämtliche IKEA-Einrichtungshäuser in Österreich ausgeweitet. Der Inhalt ist eine Überraschung und hängt hierdurch ab, welche Produktkette am Ende des Tages im Schwedischen Restaurant übrig geblieben sind. Die darin enthaltenen Lebensmittel sind natürlich noch genießbar.
„Wir haben klare Ambitionen und Ziele, die Lebensmittelabfälle in unseren Restaurants zu reduzieren. Too Good To Go ist für uns ein neuer Weg und eine Möglichkeit, unsere Kund:innen und auch Mitarbeiter:innen einzubeziehen und sie direkt zu erreichen“, erklärt Sadri Turki, Food Commercial Leader bei IKEA Österreich.
Auch mit einem durchdachten Sortiment möchte IKEA seinen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen leisten: Unzählige Aufbewahrungsprodukte assistieren hierbei, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern und realisieren hierbei langfristig ein nachhaltigeres Leben. Mit einer veränderten Konfiguration, original cleveren Artikeln und einigen Lebensmittelhacks kann Food Waste gleichfalls in der eigenen Küche vermieden werden.

Gefällt Ihnen der Beitrag?
Facebook
Twitter
LinkedIn
Telegram
WhatsApp
Email