Italien eröffnet Skisaison

Nach den Zwangsschließungen der letzten beiden Jahre feiert Italien den Start in die Wintersaison 2021/22.
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Der Wintersport-Tourismus ist – wie auch zahlreiche weitere Branchen – stark von der Pandemie betroffen.

Am vergangenen Samstag, dem 4. Dezember, eröffnete unser Nachbarland Italien offiziell die Skisaison – und feierte dies prächtig. Nach zwei Corona-Wintern, die mit zahlreichen Ausfällen in der Wintersport-Branche in Verbindung standen, durften nun die Pisten in der gesamten Alpenregion wieder in Betrieb genommen werden. Bereits am Wochenende davor starteten vereinzelte Regionen den Skibetrieb.
Der nationale Verband der Seilbahnbetreiber freut sich über den Start der Saison, da die Schließungen „diesen Sektor besonders hart getroffen“ hätten. Umso schöner, dass etwa in Bormio in der Lombardei nun endlich wieder zahlreiche Wintersportler die Piste hinuntersausen. Einige Einschränkungen bleiben allerdings weiterhin aufrecht, um die Sicherheit der Besucher so gut wie möglich zu gewährleisten: Für den Zugang zu den Skiliften braucht man einen Gesundheitspass, abseits der Pisten besteht eine Maskenpflicht. „Es war eine gute Entscheidung, die Einschränkungen einzuführen“, sagte die Skifahrerin Mery Pozzoli. Dennoch übt sie scharfe Kritik an den Entscheidungen der vergangenen beiden Winter: „Skifahren ist ein Outdoor-Sport, die Behörden hätten die Pandemie anders handhaben können.“
Aktuell verzeichnet Italien weniger als 10.000 Neuinfektionen pro Tag – für ein Land mit über 60 Millionen Einwohnern ein noch annehmbarer Wert. Falls die Zahlen wieder steigen sollten, könnten allerdings weitere Lockdowns und Reisebeschränkungen in den stark betroffenen Regionen drohen.
APA/Red.

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