Hoteliers – offener Brief der ÖHV

ÖHV - "Wir verhindern Infektionen, verhindern Sie Insolvenzen."
© Pixabay

Klare Forderung – „Schluss mit Shutdowns in Serie für Branchen mit minimalen Inzidenzen.“

Die Bundesregierung erhielt dieser Tage einen offenen Brief seitens der Hotelerievereinigung (ÖHV), in dem sie sich als „Verbündete im Kampf gegen Corona & Krise“ präsentiert. Gleich zu Beginn wird eine Institution erwähnt – die Mozart-Kugel – deren Hersteller gerade Insolvenz angemeldet hat. „Ein Schock, der sich tausendfach zu wiederholen droht, der sich nicht wiederholen darf, wenn wir ihn verhindern können“, so die Anmerkung der ÖHV. Grund für die Pleite seien die fehlenden Hotelgäste.

Hoteliers – Leidensgenossen der Gastronomie

„Holen Sie uns zurück an Ihre Seite, öffnen Sie die Hotels am 12. Dezember! Und ja, wir alle, unsere Teams und Gäste, benötigen ein Minimum an Vorlaufzeit – zumindest eine Woche“, fordern die Hoteliers. Seitens der Vereinigung besteht eine dezidierte Vorrechnung – mit Ablauf des 20-tägigen Lockdowns werden sie seit 16. März des Vorjahrs neuneinhalb Monate geschlossen gewesen sein. Ein-Saison-Hotel hatte damit laut ÖHV seit 16. März 2020 keinen Tag geöffnet. Und obendrein würden Entschädigungszahlungen spät kommen und nur einen Teil der Kosten und Verluste ersetzen. Ein Schicksal, dass sich die Hoteliers mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Gastronomie teilen. APA/RED./CH
 
 

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