Gründer der Confisserie Heindl verstorben

Der Konditormeister erreichte gerade noch das 93. Lebensjahr.
© Confiserie Heindl

Walter Heindl sen.

Der Gründer und Namensgeber der Confisserie Heindl, Walter Heindl, ist einen Tag nach seinem 93. Geburtstag verstorben. Der gelernte Konditormeister hat selbst noch im hohen Alter die Konfekt- und Pralinenfirma regelmäßig besucht, und Anteil an den unternehmerischen Belangen genommen. Das Gespräch mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen war ihm immer besonders wichtig. „Seine Integrität, seine Werte und sein Selbstverständnis als Unternehmer waren stets ein Vorbild und prägen bis heute, lange nach seinem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand, das Unternehmen entscheidend mit“, erklärt die Familie in einer Presseaussendung.

Walter Heindl ist 1927 in Pressburg (Bratislava) geboren. Er begeisterte sich schon in der Jugendzeit für feinstes Schokoladenkonfekt. 1945 kam er mit seiner Frau Maria nach Wien. 1953 begann er in einer angemieteten Backstube im fünften Wiener Gemeindebezirk mit der Erzeugung von Pralinen und Konfekt. Nach der Ausweitung der Produktion übersiedelte das Unternehmen 1967 nach Wien-Liesing. Als zweite Verkaufsschiene neben dem Verkauf in Konditoreien, Süßwarengeschäfte etc. hat Heindl ab 1973 ein eigenes Filialnetz in fünf österreichischen Bundesländern aufgebaut. Derzeit bestehen 30 Filialen. Geführt wird die Pralinen- und Konfektherstellungsfirma seit 1987 von den beiden Söhnen Andreas und Walter. Als Spezialitäten des Hauses sind das Nußbeugel, der Rehrücken und die Likör-Praline „Mariandl“ am bekanntesten.

PA/red

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