Flughafen Wien erwartet deutliches Passagierplus

Rund 17. Mio. Fluggäste sollen sich 2022 in den Terminals in Schwechat tummeln.
Flughafen Wien

Flughafen-Vorstände hoffen 2022 auf mehr Bewegung

Den Zeitpunkt des erhofften Aufschwungs setzt Flughafen-Vorstand Julian Jäger mit Ende März an – dem Start des Sommerflugplans. Die aufflammende Reiselust der Österreicher sei geradezu spürbar. Da passt es wohl, dass in diesem Jahr auch der neugestaltete Terminal 2 wiedereröffnet wird.
Samt den ausländischen Beteiligungen Flughafen Malta und Flughafen Kosice erwartet man 21 Mio. Passagiere. Das wären immerhin rund 50 Prozent des Vorkrisenniveaus. Der Umsatz sollte bei rund 560 Mio. Euro zu liegen kommen, das EBITDA wird mit 172 Mio. Euro kalkuliert. „Der Flughafen Wien muss durch die Corona-Krise von 2021 bis 2023 insgesamt einen Umsatzverlust von 1,3 Mrd. Euro verdauen, 2022 sollte aber nun den wirtschaftlichen Turnaround bringen. Basis dafür sind ein massives Sparprogramm, staatliche Unterstützung, vor allem die Corona-Kurzarbeit, die voraussichtlich mit März 2022 endet“, so Flughafen-Vorstand Günther Ofner.
Basis für den Optimismus bietet wohl der Dezember, in dem das Passagieraufkommen bereits das Vierfache des Dezember 2020 betrug.
Insgesamt liegt das letzte Jahr bezüglich der Reiselustigen noch 66,8 Prozent hinter dem Vorkrisenniveau. 13,1 Mio. Passagiere nützten die Möglichkeiten der Flughäfen Wien, Malta und Kosice. In Wien allein bewegten sich 10,4 Mio. Passagiere, 67,1 Prozent weniger als 2019. Gesunken sind sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (-65,0 Prozent) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (-67,7 Prozent). Die Anzahl der Starts und Landungen ging um 58,2 Prozent zurück und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) sank auf 62,5 Prozent.

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