EU gewährt Italien 200 Mio. Euro für Tourismus

Mit Direktzuschüssen will man nun Tourismusbetriebe vor der finanziellen Katastrophe bewahren.
©unsplash

Italien lockte mit seinen schönen Plätzen und Sehenswürdigkeiten bis zur Pandemie jedes Jahr unzählige Touristen an.

Nach einem Beschluss der EU-Kommission steht Italien ein Zuschuss in der Höhe von 200 Millionen Euro zur Rettung der von der Pandemie betroffenen Betriebe der Gastronomie- und Hotellerie-Branche zu. Die Direktzuschüsse werden für die einzelnen Unternehmen – neben einem Pauschalbetrag – aufgrund der Umsatzgrundlage von 2019 berechnet. Damit will man die Liquiditätsengpässe der am stärksten betroffenen Betriebe lindern und dafür sorgen, dass so viele Betriebe wie möglich die Corona-Krise überstehen, ohne schließen zu müssen.
Die Umsatzeinbrüche gründen vor allem im Ausbleiben von ausländischen Urlaubern, so die italienische Statistikbehörde Istat. Im vergangenen Jahr brachten Reisende aus anderen Ländern rund 23,7 Milliarden Euro ein – das sind 59,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Aber auch Inlandsreisen gingen in Italien massiv zurück. Insgesamt betragen die finanziellen Einbußen des Tourismussektors 115 Milliarden Euro, das entspricht 27% der gesamten ausgeblieben Wirtschaftsleistung Italiens.
APA/Red./LBi

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