Deutschland-Tourismus zieht kräftig an

Vorkrisenniveau rückt näher.
Pixabay

Camping hat sich als beliebte Übernachtungsart herausgebildet

Nach einem kräftigen Anstieg der Übernachtungszahlen im April nähert sich der Deutschland-Tourismus zunehmend dem Niveau vor der Coronakrise. Die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Co legte im Osterreisemonat 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 319,6 Prozent auf 35,7 Millionen zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ein Jahr zuvor galt wegen der Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste.

Die Lücke zum April des Vorkrisenjahres 2019 verringerte sich auf 11,4 Prozent. Im März hatte der Rückstand gegenüber März 2019 noch 23,7 Prozent betragen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 304,8 Prozent auf 30,8 Millionen. Im Vergleich zum April 2019 betrug das Minus nur noch 6,6 Prozent. Mittlerweile zieht auch das Geschäft mit Reisenden aus dem Ausland an, von dem insbesondere der Städtetourismus profitiert. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus anderen Ländern erhöhte sich im April um 445,8 Prozent auf 4,9 Millionen. Das sind allerdings noch um 33,2 Prozent weniger als vor der Coronakrise.

Der Trend zum Campingurlaub, der als kontaktarm gilt, setzte sich fort. Die Zahl der Übernachtungen überstieg das Vorkrisenniveau um 0,9 Prozent. Schwieriger ist nach wie vor die Lage von Hotels, Gasthöfen und Pensionen mit minus 14,3 Prozent zum April 2019. Erfasst werden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen beim Camping.

 

apa

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