Der Schaumwein-Streit

Russland nicht länger von Champagner-Branche ausgeschlossen
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Die französische Champagner- Branche hat den Schaumwein-Streit beendet

Im Streit um die Bezeichnung des Champagners, wurde Russland nach Aufruf des Wirtschaftsverbands CIVC nicht mehr mit dem alkoholischen Tropfen beliefert. Ausgelöst hatte den Protest ein neues russisches Gesetz, demnach die kyrillisch geschriebene Bezeichnung „Schampanskoje“ russischem Sekt vorbehalten ist. Ausländische Produkte dürfen hingegen nur noch als „Schaumwein“ verkauft werden. Laut Wirtschaftsverband jedoch kann die unübersetzte Originalbezeichnung „Champagne“ in lateinischer Schift aber weiter benutzt werden.
Einem Bericht zufolge hat die französische Champagner- Branche im Schaumwein-Streit nun jedoch wieder eingelenkt. Wie das Branchenmagazin „Terre de vins“ am Samstag unter Berufung auf eine „sichere Quelle“ berichtete, will der Wirtschaftsverband CIVC ab dem 15.September wieder Champagner- Ausfuhren nach Russland erlauben. Obwohl, so der Bericht weiter, mehrere Schreiben der französischen Regierung nach Moskau bisher ohne konkrete Folgen geblieben sind. Der Verband sehe dennoch ein gestiegenes Bewusstsein für das Thema geschützter Herkunftsangaben in Russland und Frankreich. Ebenso spiele auch das bevorstehende Festtagsgeschäft eine Rolle bei der Entscheidung. 
APA/ Red.

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