Das Hotel als Geldanlage

Investoren stehen in der Pandemie vor wichtigen Entscheidungen, schließlich will das Kapital gewinnbringend investiert werden. Ob Hotelimmobilien eine attraktive Alternative sind, hat FM bei zwei Experten nachgefragt.
© Adobe Stock

Rendite ist ein Wort, dass bei Anlegern oft fällt. Hotelimmobilien sind da keine Ausnahme. Als klassische Renditeobjekte stehen sie hoch im Kurs, schließlich sorgt ein Haus in guter Lage verlässlich für eine positive Rendite am Jahresende. Auf gut deutsch: Geld auf dem Bankkonto. Bis vor Kurzem waren sie auch sehr stabil, geurlaubt und auf Geschäftsreisen gefahren wurde in den letzten Jahrzehnten ja doch immer. Doch dann kam, eh schon wissen, Corona. Und plötzlich stehen hinter dem Investitionsobjekt Hotel Fragezeichen. FM hat mit Monika Rosen, Börsenexpertin der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft, und Martin Schaffer, Geschäftsführender Partner, mrp hotels, über das Thema gesprochen.
Es gibt verschiedene Modelle
„Aufgrund der langfristigen Verträge sind Hotelimmobilien eine spannende Anlage“, weiß Schaffer. „Im Wesentlichen sind Hotels Betreiberimmobilien, sprich der Anleger kauft sich ein Renditeobjekt.“ Wie man mit dieser Investition wirtschaftet, ist individuell, grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Modellen. „Das eine wäre der Fixpachtvertrag. Ich vergleiche das gerne mit einem Sparbuch. Der Anleger schickt hier jeden Monat eine Rechnung an den Pächter, also den Betreiber, und der überweist Pacht oder Miete“, so Schaffer. Den Eigentümer interessieren nur zwei Fragen, die aber brennend: Kann sich der Betreiber die Pacht leisten? Und: Ist das Objekt in einem guten Zustand? Lautet die Antwort auf beide Fragen „ja“, dann ist alles bestens.
Das konträre Modell ist jenes, bei dem der Anleger das Hotel selbst betreibt. Er trägt also die gesamte Verantwortung und auch das gesamte Risiko. In Österreich ist das die absolut dominante Form, wie Schaffer berichtet. „Das ist das Geschäftsmodell der vorherrschenden familien- oder inhabergeführten Hotellerie.“ Dazwischen gibt es allerlei Hybridmodelle, in denen sich der Anleger mehr oder weniger stark einbringt. Je nach Involvierung steigt oder sinkt auch das Risiko.
 
Christian Posch
 
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