Wintersaison deutlich unter Vorkrisenniveau

Die meisten ausländischen Gäste kamen aus Deutschland, gefolgt von Polen.
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Die Schifahrer haben sich bisher zurückgehalten

Die heimischen Hoteliers melden für den November, den ersten Monat der Wintersaison, 3,29 Mio. Nächtigungen. Damit starteten sie deutlich unter dem Vorkrisenniveau. „Im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits ab 3. November ein Lockdown galt, verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe im November 2021 zwar drei Mal so viele Nächtigungen, das sind allerdings um 38 Prozent weniger als im November 2019 vor der Corona-Krise“, so Statistik Austria-Chef Tobias Thomas.
Die Nächtigungen inländischer Gäste lagen mit 1,47 Mio. um 95 Prozent über dem Vorjahresmonat, aber um 36,2 Prozent unter November 2019. Die Hotelbelegungen ausländischer Gäste erreichten 1,82 Mio. (plus 461,7 Prozent zu 2020) und liegen damit um 39,4 Prozent unter November 2019. Nach der Herkunft der ausländischen Gäste war Deutschland auch im November 2021 der wichtigste Markt für den heimischen Tourismus (0,87 Mio. Nächtigungen), gefolgt von Polen mit 0,12 Mio. Nächtigungen und der Schweiz (inkl. Liechtenstein) mit 0,09 Mio. Übernachtungen.
Das bisherige Kalenderjahr 2021 (Jänner bis November) verzeichnet 73,47 Mio. Nächtigungen, was einem Rückgang von rund einem Viertel (minus 24,3 Prozent) im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode entspricht. Ausländische Gäste nächtigten um 31,5 Prozent weniger (45,22 Mio. Nächtigungen), bei inländischen Gästen ist der Rückgang mit 9,1 Prozent (28,25 Mio. Nächtigungen) deutlich geringer ausgefallen.
 
apa

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