Wiens Schanigärten sollen Ende März aufsperren

Die Bevölkerung soll sich geregelt und unter freiem Himmel treffen können.
© Pixabay

Wenn es nach Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) geht, sollen die Schanigärten in Wien Ende März aufsperren. Er wehrt sich dagegen die Bevölkerung zuhause einzusperren. Es soll die Möglichkeit geboten werden sich unter freiem Himmel zu treffen.

Auch wenn die ansteckendere Variante des Virus in Österreich heimisch wird, sollte ein Balance gefunden werden, meint Hacker. Treffen sollen in einem reguliertem Umfeld stattfinden. In der privaten Sphäre fänden sie ja sowieso statt.

Verpflichtendes Homeoffice lehnt er aber ab. Man müsse die Lebensrealitäten der Durchschnittsbevölkerung berücksichtigen. „Für viele bedeutet Homeoffice, in der Küche arbeiten zu müssen – mit drei schulpflichtigen Kindern. Bei manchen Experten frage ich mich, ob sie die Lebensrealitäten jener Personen kennen, die ihre Wohnungen putzen und ihnen den Kaffee bringen. Man kann von mir nicht erwarten, Politik gegen die Menschen zu machen“, sagt Hacker.

Regionale Maßnahmen sind hingegen vertretbar. Dass die Corona-Kommission aufgehört hat regionale Beschreibungen anzufertigen verwundere ihn. „Ich frage mich, wofür wir die Kommission überhaupt noch haben.“

 

APA/red

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