Wiener Hotelier muss vier seiner Häuser sperren

Der Anstieg der Corona-Infektionszahlen hat alle Hoffnungen des Sommers zunichte gemacht.
© Hotel Stefanie Wien

Außenansicht des Hotels Stefanie im Zweiten Wiener Gemeindebezirk

Der Wiener Hotelier und Gastronom Peter Buocz ist das nächste Opfer der Coronakrise: Trotz des leichten Anstiegs der Nächtigungszahlen im Sommer muss er wegen der neuen Regelungen im Hotel- und Gastgewerbebereich infolge der gestiegenen Corona-Infektionszahlen vier seiner fünf Vier-Sterne-Hotels schließen. Der Betreiber und Chef der Wiener Schick Hotels wird, wie er in einem Facebook-Posting mitteilte, das „Capricorno“ am Schwedenplatz, das „Hotel am Parkring“, das „City Hotel“ in der Taborstraße im zweiten Wiener Gemeindebezirk und das Hotel „Erzherzog Rainer“ in Wien-Wieden (4. Bezirk) nicht mehr weiterführen. Buocz will lediglich im angeblich ältesten Hotel Wiens, dem „Hotel Stefanie“ (Taborstraße 12, 1020 Wien) weiterhin Gäste empfangen.

Da er auch drei Restaurants weiter betreiben möchte, sind von den ursprünglich 190 Mitarbeitern lediglich 100 von den Schließungen betroffen. Allerdings waren diese seit Beginn der Krise schon in Kurzarbeit. Buocz erklärt dazu, dass die verschärften Corona-Maßnahmen den Betrieb der Häuser neben den Reisewarnungen weiter erschwert hätten, zuletzt auch die seit 28.9. verpflichtende Eintragung der Gäste in Kontaktverfolgungslisten.

PA/red

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