Wien Work bildet Konditoren aus

Sowohl die Pâtisserie als auch die Gastronomie leiden unter einem Fachkräftemangel.
© leisure communications/Christian Jobst

Ausbildungsleiterin Marlene Mayrhofer mit Konditor-Lehrlingen

Das gemeinnützige Unternehmen Wien Work hilft Menschen mit Behinderungen, Langzeitarbeitslosen und sozial Benachteiligten am österreichischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dabei orientiert sich Wien Work an den Bedürfnissen der lokalen Wirtschaft und reagiert flexibel auf deren Nachfrage. Aus diesem Grund werden seit September 2019 auch Konditoren ausgebildet. Die Ausbildungsleiterin Marlene Mayrhofer hat das Programm zu dieser Lehre in einem knappen Jahr so umgeschrieben, dass es exakt auf junge Menschen mit Lernbehinderungen sowie sozial Benachteiligte zugeschnitten ist. Die Ausbildung ermöglicht den Einstieg in die Berufswelt des Mangelberufs in mehreren Bundesländern.

Insgesamt acht Lehrlinge, darunter sieben Mädchen, erhalten seit Herbst die verlängerte, vierjährige Ausbildung zum Konditor. Praxiserfahrung sammeln sie dabei im „Speiseamt Seestadt“, das ebenfalls von Wien Work betrieben wird. Da auch in der Gastronomie ein großer Fachkräftemangel herrscht, absolvieren außerdem 34 Personen eine Lehre zum Koch oder zur Köchin bei dem Unternehmen, das der Volkshilfe und dem Kriegsopfer- und Behindertenverband für Wien, Niederösterreich und Burgenland gehört.

„Die praxisnahe Ausbildung bei Wien Work bietet Menschen mit Benachteiligungen große Chancen und einen fundierten Zugang zum Arbeitsmarkt. Die enge Zusammenarbeit mit der Wiener Wirtschaft ist gelebte Inklusion und seit knapp 40 Jahren ein Leuchtturmprojekt der sozialen Marktwirtschaft“, betont Sozialstadtrat Peter Hacker dazu.

PA/red

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