Weingut Cobenzl produziert bald nur noch bio

Neue widerstandsfähige Sorten wie "Blütenmuskateller".
© PID/Christian Fürthner

Ulli Sima (SPÖ) und Weingutleiter Thomas Podsednik

Nur noch bio im Glas: Das städtische Wiener Weingut Cobenzl stellt seine Produktion auf den rund 60 Hektar großen Anbauflächen ab Herbst komplett auf biologische Landwirtschaft um. Das teilten Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und Weingutleiter Thomas Podsednik am Donnerstag (18.6.) in einer Aussendung mit.

Die „hohe Qualität“ des Weines bleibe erhalten, wurde versichert. Im Betriebsablauf ändere sich nicht mehr viel. Denn das Weingut habe sich schon länger an den biologischen Ansprüchen orientiert, wurde etwa auf die dort seit zehn Jahren eingesetzte biologische Schädlingsbekämpfung in Form von „Duftfallen“ verwiesen. Seit 2015 produziere man außerdem unter dem Gütesiegel „Nachhaltig Austria“.

Nun wurde vor dem diesjährigen Beginn der Traubenlese der Biokontrollvertrag unterzeichnet. Damit beginne die per EU-Bio-Verordnung festgelegte dreijährige Umstellungszeit, wurde heute erklärt. Danach dürfen die Flaschen als „Bio-Wein“ vermarktet werden. Dabei setzt der Betrieb auch auf neue widerstandsfähige Sorten wie „Blütenmuskateller“. 2.500 Rebpflanzen davon wurden heuer erstmals in Grinzing gesetzt. „Durch die bessere Widerstandsfähigkeit brauchen diese Reben viel weniger Pflege und eignen sich daher besonders gut für den biologischen Anbau“, erklärte Podsednik.

 

APA/Red

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