Weihnachten im Hotel sicherer als daheim

Auf der Piste ist mehr Platz als unter dem Christbaum in der Wohnung.
© Pixabay

Winterurlaub in Österreich wäre dank professionellen Sicherheitsmaßnahmen wie Abstandsregeln problemlos möglich

Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) hält den Vorschlag Italiens, Skiurlaube in den Alpen über Weihnachten hinweg bis in den Jänner hinein zu streichen, für unausgegoren. Die Antwort, wie der italienische Premier Giuseppe Conte das Konzept finanzieren wolle, sei dieser schuldig geblieben, kritisierte ÖHV-Vizepräsident Walter Veit am Mittwoch. „Wenn Italien, Bayern und Frankreich die Kosten für ihren Vorstoß übernehmen, können wir weiterreden“, fügte er hinzu.

Italien solle besser sein Infektionsgeschehen in den Griff bekommen

„Dass ausgerechnet Italien Ratschläge im Umgang mit Corona erteilt, ist nach den Bildern vom Frühjahr ein starkes Stück“, meinte Veit. Italien habe es noch immer nicht geschafft, das Infektionsgeschehen einzufangen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht dürfe sich Europa von Rom nicht den Kurs vorgeben lassen: „Das Ziel muss mehr Sicherheit im Alltag sein, nicht der sichere Weg in die Armut“, so der ÖHV-Vizepräsident.

Contes Vorstoß basiere auf falschen Annahmen. „Auf der Piste ist mehr Platz als unter dem Christbaum in der Wohnung“, sagte Veit. Mit den professionellen Sicherheitsmaßnahmen wie Abstandsregeln sei „Weihnachten im Hotel sicherer als daheim“.

APA/red

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