Wallner: Positive Zwischenbilanz in Vorarlberg

Landeshauptmann möchte Vorarlberger Weg fortsetzen.
© Land Vorarlberg / Lisa Mathis

Landeshauptmann Markus Wallner hat am Dienstag eine „durchaus positive Zwischenbilanz“ über die Vorarlberger Öffnungsschritte der vergangenen drei Wochen gezogen. Die Lage am Arbeitsmarkt und die Stimmung im Land hätten sich gebessert, jeder Tag, an dem Handel und Gastronomie geöffnet bleiben könnten, sei insofern ein gewonnener Tag, sagte er am Dienstag nach der Regierungssitzung. Man werde die Lage aber weiter genau beobachten und hoffe, ohne Lockdown durchzukommen.

Zu den bevorstehenden Regierungsverhandlungen am Dienstagnachmittag meinte Wallner, Lockdown im Osten könne nicht Lockdown in Vorarlberg bedeuten, er wolle den Vorarlberger Weg auf jeden Fall fortsetzen. Das lasse sich auch gut begründen durch die Inzidenzlage, eine niedrige Auslastung der Intensivbetten, rasche Fortschritte beim Impfen und die hohen Testzahlen von zuletzt 153.000 Tests pro Woche.

Weitere Öffnungsschritte sind laut Wallner zwar denkbar, es könne aber nicht so schnell gehen, wie er sich das wünschen würde. Zuerst gelte es ein bis zwei Wochen abzuwarten, wie sich vermehrte Familientreffen zu Ostern auf das Infektionsgeschehen auswirken. Aus Gastronomie oder von Kulturveranstaltungen seien ihm keine Cluster bekannt, er habe den Eindruck, man bemühe sich sehr um Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.

 

APA/Red.

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