Vorarlberg verlängert Sperrstunden-Regelung

In Oberösterreich wird eine verpflichtende Gäste-Registrierung eingeführt.
© Pixabay

Österreichisches Wirtshaus

In Vorarlberg müssen Gastronomiebetriebe weiterhin um 22.00 Uhr schließen. Die Regelung gilt seit 22. September. Das Land verkündete am Donnerstag (15.10.) die Verlängerung der Maßnahme zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf bisher noch unbestimmte Zeit. „In Anbetracht der Entwicklungen beim Infektionsgeschehen ist eine Lockerung der Maßnahmen im Land nicht möglich“, so Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und Tourismuslandesrat Christian Gantner (beide ÖVP). In der Branche wächst deswegen der Unmut.

Man habe bei einem Austausch mit Vertretern der Tourismusbranche diesen mitteilen müssen, dass eine Aufhebung aufgrund der Entwicklung der Infektionszahlen in Vorarlberg, aber auch den Nachbarländern, nicht möglich sein werde. „Vordringlichstes Ziel ist, Vorarlbergs Sieben-Tage-Inzidenz nachhaltig wieder unter einen Wert von 50 zu senken, um damit die Reisewarnung Deutschlands und anderer Länder gegenüber unserem Land so schnell wie möglich wieder aufzuheben. Das geht nur mittels eines gemeinsamen Kraftakts“, betonte Gantner. Aktuell liegt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz in Vorarlberg bei 92,7.

Gastronomie in Oberösterreich

Wie bereits erwartet, hat die oberösterreichische Landesregierung wegen des Anstiegs der mit dem Covid-19 Virus infizierten Personen die verpflichtende Gäste-Registrierung in der Gastronomie, wie sie schon in Wien und Teilen Niederösterreichs (in denen die Ampelfarbe auf Orange zeigt) vorgesehen ist, eingeführt. Die neue Regelung gilt ab Dienstag, den 20. Oktober.

APA/red

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