Von der Fritteuse in den Flieger

BP arbeitet an einem Bio-Flugbenzin, der aus geringen Anteilen von Speisefett-Resten bestehen soll.

Speiseölrecycling

Seit Montag nimmt BP im Rennen um Kerosinalternativen teil. Seit Jahren arbeitet man an Möglichkeiten, den Flugverkehr nachhaltiger zu gestalten. Der Öl- und Gaskonzern trägt seinen Teil dazu bei, indem er bereits vorhandene Speisefette mit Kerosin vermischt und als Antriebsstoff verwendet. In einem geschlossenen Verfahren werden fünf Prozent mit Rohöl-Kohlenwasserstoffen für das normale Kerosin genutzt. Für die Verarbeitung sind jegliche Art von Fett und Öl verwendbar, egal Küchenöl oder Fritteusenfett aus Gastronomiebetrieben. Hauptsache Palmölfrei.
Da die Fette bereits in Gebrauch sind, wird in der Produktion zwar an CO2 Emissionen eingespart. Jedoch läuft bei späterer Verbrennung der CO2 Ausstoß auf dasselbe hinaus. Lediglich in der Gesamtbilanz wurde durch das Fettrecycling der Fußabdruck verbessert.

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