Verschärfte Kontrollen in der Gastronomie

90 Euro für fehlenden Nachweis von geringer epidemiologischer Gefahr.
© Pixabay

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein  und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger  haben am Montag schärfere Kontrollen in der Gastronomie zur Einhaltung der 3G-Regeln angekündigt. Speziell im Bereich der Nachtgastronomie sei es zuletzt zu mehr Corona-Infektionen gekommen. Die Behörden können künftig auch schneller ahnden, da die Exekutive nun auch Organmandate ausstellen kann.
Die fehlende Bereithaltung eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr kostet demnach künftig 90 Euro. Der Strafrahmen bei Verwaltungsstrafen liegt für Gäste wie bisher bei 500 Euro, für Betreiber bei 3.600 Euro.
„Wir haben uns die Öffnungen gemeinsam hart erarbeitet. Grundpfeiler dieser Lockerungen war von Anfang an der 3G-Nachweis“, unterstrich Mückstein. Der Minister rief daher „alle Betriebe und Unternehmen dazu auf, die Einhaltung der 3G-Regelung besonders gründlich zu kontrollieren, um so einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen möglichst zu verhindern“. Mit dem Grünen Pass und der Green Check-Webapp seien Tools entwickelt worden, die Kontrollen „besonders schnell und einfach möglich machen“.
 
APA/Red.

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