Vergnügungspark Gardaland: Geschlossene Attraktionen wegen Personalmangel

Italiens Tourismus- und Freizeitbranche fehlen 350.000 Saisonarbeitskräfte - nun trifft es auch den größten Vergnügungspark des Landes
©pixabay

Im Gardaland stehen aktuell zahlreiche Attraktionen still, weil das Personal fehlt

Akuter Personalmangel steht aktuell nicht nur in der Hotellerie, im Gastgewerbe und an Flughäfen an der Tagesordnung. Auch beliebte Touristen-Attraktionen haben damit zu kämpfen. So etwa auch der Vergnügungspark Gardaland in Verona.

Der größte Freizeit- und Themenpark Italiens erstreckt sich über 200.000 Quadratmeter und zählte vor der Pandemie mit rund 2,7 Millionen Besuchern jährlich zu den beliebtesten Attraktionen rund um den Gardasee. Aufgrund der steigenden Reiselust und den zahlreichen Entlassungen während der Pandemie steht der Park nun allerdings vor dem Problem, dem Andrang nicht mehr gerecht werden zu können. Deswegen verkündete die Betreibergesellschaft des Gardalands, den Park ab sofort täglich bereits um 19 Uhr anstatt wie üblich um 23 Uhr zu schließen. „Wir bedauern die Enttäuschung über diese Situation für die wir hoffen, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden“, hieß es.

Auf seiner Facebook-Seite musste der Freizeitpark dafür massig Kritik einstecken. „Wir sind dabei, die noch fehlenden Mitarbeiter anzustellen und in unsere Mannschaft zu integrieren. Sobald wir die nötige Anzahl an Mitarbeitern eingestellt haben, werden wir nach und nach die geschlossenen Attraktionen öffnen, damit unsere Besucher ihre Tage im Park in vollen Zügen genießen können“, versuchte die Betreibergesellschaft die aufgebrachte Followerschaft zu besänftigen.

APA/Red.

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