Verantwortung über Tierwohl liegt auch bei KonsumentInnen

Am 1. März ist Tag des Schweins, an dem der Verein Land schafft Leben über die Haltungsbedingungen von österreichischen Schweinen informiert.
© Land schafft Leben 2020

Das Schwein ist mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 36,4 Kilo pro Jahr das mit Abstand beliebteste Fleisch der Österreicher. Bedenklich dabei ist jedoch, dass in vielen Fällen nicht ganz klar ist, wo genau das Fleisch herkommt, da auf dem eigenen Teller landet und unter welchen Bedingungen das Tier gehalten wurde.

Hannes Royer vom Verein Land schafft Leben erklärt, dass ein großer Anteil der Verantwortung schlussendlich bei den Konsumenten liegt, welche Art von Leben die Tiere bis zu ihrer Schlachtung erfahren dürfen. Er plädiert für eine verpflichtende Herkunftsbezeichnung, denn nur dann wissen auch die Endverbraucher, wo genau ihr Fleisch herkommt und können sich bewusst für eine faire Haltungsform der Tiere entscheiden und diese mit ihrem Kauf auch fördern.

 

PA/red

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