Venedigs Hotels bieten Tests im Zimmer an

Wahl zwischen Schnell- und Molekulartests
© Pixabay

Venedig lockt mit In-Room-Tests.

Venedig-Touristen k√∂nnen sich direkt im Hotelzimmer einem Corona-Test unterziehen. Dabei besteht die Wahl zwischen einem Schnell- oder Molekulartest. Die Initiative geht auf die Tourismusabteilung des Industriellenverbands Confindustria Venedig¬†zur√ľck. Sie hat sich zum Ziel gesetzt das Reisen, den Aufenthalt und die Teilnahme an Konferenzen in der Lagunenstadt zu erleichtern. Die Touristen erhalten ihr Ergebnis, je nach gew√§hltem Test, in 24 oder 48 Stunden. ‚ÄěIn dieser Phase des Neustarts des Tourismussektors ist es wichtig, alle notwendigen Ma√ünahmen zu ergreifen, um den Besuchern einen sicheren Aufenthalt und eine angemessene Unterst√ľtzung bei der Erf√ľllung der von den Reisenden geforderten Aufgaben zu gew√§hrleisten. Die Erholung der Wirtschaft geht notwendigerweise durch diese Art von Strategien‚Äú, sagte Vincenzo Marinese, Pr√§sident von Confindustria Venezia.

Neustart in Sachen Sicherheit

Laut Pisani habe die Tourismusbranche wie keine andere unter den Auswirkungen der Pandemie gelitten. Man m√ľsse einen Neustart in Sachen Sicherheit schaffen. In diesem Sinne sei den In-Room-Test ein wichtiger Hebel zum Neubeginn. Au√üerdem sei dieser Dienst besonders n√ľtzlich, wenn der Gast vor seiner R√ľckkehr in die Heimat das Resultat eines Abstrichs vorlegen m√ľsse. Zudem sind weitere Initiativen zugunsten der Touristen geplant. Die Urlaubsregion Venetien, zu der Venedig geh√∂rt, plant, ausl√§ndische Touristen zu impfen. Dem Pr√§sident Venetiens, Luca Zaia zufolge w√§re man bereit italienische und ausl√§ndische Besucher, die bereits ihre erste Dosis Vakzin in ihrem Heimatort erhalten haben zu immunisieren. Mit 18 Mrd. Euro Umsatz ist der Fremdenverkehr der wichtigste Wirtschaftssektor der Region. Deswegen versuche man auch diesen anzukurbeln, sagte Zaia. Vor dem Ausbruch der Pandemie kamen 67 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Den gr√∂√üten Anteil an ausl√§ndischen Urlaubern stellten deutschsprachige Touristen dar.
APA/red

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