Vapiano Ă–sterreich ist insolvent

700 Mitarbeiter sind betroffen.
© Vapiano

Nach der Insolvenz der deutschen Restaurantkette Vapiano Ende März hat auch die Österreich-Tochter am Donnerstag, den 9. April, beim Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren beantragt. Betroffen seien 14 österreichische Vapiano-Standorte und 700 Mitarbeiter, zwei weitere Restaurants in Innsbruck und eines in Linz mit insgesamt 150 Mitarbeitern werden von Franchisenehmern geführt, hieß es auf APA-Anfrage.

Die Franchise-Restaurants sind vom Sanierungsverfahren nicht betroffen. Die Insolvenz sei eine „direkte Konsequenz aus dem Insolvenzverfahren von Vapiano Deutschland und ist nicht durch die österreichische Organisation verursacht“, erklärte Vapiano in einer Aussendung. Man habe zuletzt aufgrund einer neuen Speisekarte mit stärkerem Fokus auf vegane Gerichte und größerer Auswahl zusätzliche Kundengruppen erschlieĂźen können.

Jahrelang florierte das Geschäft mit Pizza und Pasta in Deutschland und Ă–sterreich, doch bei der globalen Expansion ĂĽbernahm sich das Unternehmen. Viele neue Restaurants wurden zu Verlustbringern. Hinzu kam, dass Mitbewerber wie die L’Osteria stärker wurden – diese Restaurantkette setzt auf Bedienung am Tisch, bei Vapiano hingegen mĂĽssen sich die Gäste das Essen selbst am Tresen bestellen und holen.

 

APA/Red

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