TQSR übernimmt Coffeeshop Company

Rosenberger-Mutter schnappte sich Kaffeehauskette mit 160 Standorten.
© TQSR

Der österreichische Burger-King-Masterfranchisenehmer TQSR, zu dem auch die Autobahnraststättenkette Rosenberger gehört, hat sich nun auch die Coffeeshop Company mit mehr als 160 Standorten geschnappt, gab das Unternehmen am Montag bekannt. Coffeeshop Company stand ursprünglich im Besitz der österreichischen Familie Schärf und wurde 1999 mit einem Standort in der Wiener Innenstadt gegründet. Die Kaffeehauskette ist hierzulande mit zehn Shops vertreten.

Die Übernahme der Coffeeshop Company durch die TQSR Group sei mit Anfang Februar erfolgt. Dabei gehen zwei im ursprünglichen Besitz der Schärf Gruppe stehende Coffeeshop-Standorte in Österreich einerseits und die Franchisegeberrechte an allen Coffeeshops weltweit andererseits auf die TQSR-Gruppe über, heißt es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Ebenso wie Burger King und Rosenberger wird auch Coffeeshop Company in Zukunft aus der TQSR-Firmenzentrale in den Vienna Twin Towers gesteuert. Der frühere Firmenchef Marco Schärf wird dem Unternehmen in beratender Funktion erhalten bleiben. „Mit ihrer jahrelangen Expertise im Gastronomie-Bereich war die TQSR Group bereits vom ersten Gespräch an unser Favorit für die Übernahme“, wird Schärf in der Aussendung zitiert.

„Mit Coffeeshop Company übernehmen wir ein profitables, den Zeitgeist treffendes Kaffee-Konzept, das wir nun ganz gezielt einem weiteren Modernisierungsschritt unterziehen, insbesondere in Bezug auf Digitalisierung, und in Österreich ebenso wie international auf weiteren Expansionskurs schicken“, sagte Hartmut Graf, CEO der TQSR Group, zur Übernahme. Ein Großteil der Beschäftigten aus der ursprünglichen Zentrale in Neusiedl sei übernommen worden. Viele weitere Arbeitsplätze würden im Zuge der geplanten Expansion geschaffen werden.

Für TQSR ergeben sich Synergien durch die Übernahme. Die Raststättenkette Rosenberger, die das Unternehmen im April 2019 übernommen hat, soll bis 2024 zu Multibrandkonzepten unter der Marke Rosehill Foodpark umgebaut werden. Jeder von ihnen auch mit Coffeeshop Company. Darüber hinaus sollen österreichweit jährlich fünf bis zehn weitere Coffeeshop-Standorte eröffnen.

 

APA/Red.

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