Touristen als Kostenfaktor

Immobilienpreise in den Skiregionen schnalzen in die Höhe.
© Pixabay

Wilder Kaiser, wilde Preise: In Kitzbühel klettern die Quadratmeterpreise für Wohneigentum bis zu 8.880 Euro hinauf

immowelt.at hat die Angebotspreise von Kaufimmobilien in den Skiregionen analysiert. Resultat: Touristen treiben die Preise ordentlich in die Höhe. Die Alpen locken jedes Jahr Millionen Wintersportler an. Immobilien, die als Ferienwohnungen genutzt werden, sind daher bei Anlegern sehr begehrt. Die Folge: Auch Wohnimmobilien werden durch den steigenden Druck auf den Immobilienmarkt immer teurer. Kitzbühel wird dabei seinem Ruf als Nobelort voll gerecht und ist das kostspieligste Pflaster. Aktuell kostet der Quadratmeter im Median (Mittelwert) 5.390 Euro. Der Spitzenwert liegt bei 8.880 Euro. Auch die Nachbargemeinde Kirchberg zeigt hohes Niveau: Hier werden bis zu 6.980 Euro verlangt. Ischgl schlägt sich mit 5.910 Euro zu Buche. Als „Schnäppchen“ gilt der Bezirk Landeck um 2.590 Euro pro Quadratmeter. Neustift (Innsbruck Land) liegt mit 1.410 Euro am tiefsten.

Auch in der Region Zell am See wird der Einfluss der Tourismusbranche auf den Immobilienmarkt deutlich. Mit rund 6,6 Millionen Übernachtungen im Winter ist sie der meistbesuchte Bezirk Österreichs. Wer direkt in Saalbach-Hinterglemm logieren möchte, zahlt im Mittel 5.980 Euro für Wohneigentum.

 

APA/Red

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