Streik gegen Rentenreform: Flugausfälle drohen am Donnerstag in Paris

Einer von fünf Flügen in Orly soll am Streiktag gestrichen werden
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Derzeit liegt das Pensionseintrittsalter in Frankreich bei 62 Jahren.

Wegen des angekündigten Großstreiks gegen die geplante Rentenreform in Frankreich drohen am Pariser Flughafen Orly am Donnerstag Ausfälle und Verspätungen. Die Generaldirektion der Zivilen Luftfahrt teilte am Dienstag mit, sie habe die Airlines gebeten, einen von fünf Flügen in Orly am Streiktag zu streichen.

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme seien Störungen und Verspätungen zu erwarten. Reisende sollten ihren Flug wenn möglich verschieben. Einschränkungen dürfte es wegen Streiks am Donnerstag auch im französischen Zugverkehr geben.

Die Mitte-Regierung unter Präsident Emmanuel Macron hatte vor einer Woche angekündigt, das Renteneintrittsalter schrittweise von 62 auf 64 Jahre anheben zu wollen. Die Zahl der nötigen Einzahlungsjahre für eine volle Rente solle schneller als bisher vorgesehen steigen. Etliche Einzelrentensysteme mit Privilegien für einige Berufsgruppen sollten abgeschafft werden. Die Mindestrente hingegen will die Regierung auf etwa 1.200 Euro im Monat hochsetzen.

Derzeit liegt das Pensionseintrittsalter in Frankreich bei 62 Jahren. Wer in dem Alter noch nicht lang genug eingezahlt hat, um Anspruch auf eine volle Rente zu haben, kann teils länger arbeiten. Mit 67 Jahren gilt unabhängig von der Einzahldauer voller Rentenanspruch – dies will die Regierung beibehalten. Sie begründet ihr Vorgehen damit, dass das Rentensystem sich langfristig nicht mehr finanziere.

APA/Red.

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