Steakhouse-Kette Tomahawk verlangt Geld von Mitarbeitern

Arbeitnehmer sollen zur Unterschrift gedrängt worden sein.
© Pixabay

Die britische Steakhouse-Kette „Tomahawk“ soll beurlaubte Mitarbeiter aufgefordert haben, ihnen zehn Prozent des Gehalts zu überlassen. Als zinsfreier Kredit. Durch kurzfristige Liquiditätsprobleme sah sich der Betreiber dazu gezwungen. Um den Druck auf die Mitarbeiter zu erhöhen, soll ihnen per Videokonferenz mit der Kündigung gedroht worden sein, meint die Gewerkschaft GMB Union. Die Steakhouse-Kette bestreitet die Vorwürfe gegenüber der BBC.

Ein Unternehmenssprecher widerspricht: „Zu keiner Zeit hat Tomahawk Steakhouse angedeutet, dass Mitglieder der Belegschaft gefeuert werden, wenn sie keine Kreditvereinbarung unterschreiben.“ Jeder Abreitnehmer soll sich dazu entschieden haben die Vereinbarung zu Unterschreiben. Die National Union of General and Municipal Workers (GMB) kritisiert das Vorgehen der Kette. Sie weisen darauf hin, dass Mitarbeiter oft zu einem Mindestlohn angestellt werden. Die Arbeitnehmer auf eine Kürzung dieses Mindestlohn zu drängen, sei gefühllos. Labour-Abgeordnete Rachael Maskell meint dazu: „Wenn das nicht illegal ist, ist es sicher unmoralisch.“

PA/red

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