Steakhauskette Maredo in Österreich in Konkurs

Zwei Restaurants, 51 Beschäftigte und über 50 Gläubiger betroffen.
© Unsplash

Symbolbild

Die Steakhauskette Maredo, die in Österreich zwei Restaurants betreibt, hat heute (25.6.) am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Von der Pleite sind 51 Beschäftigte und über 50 Gläubiger betroffen, gaben die Gläubigerschutzverbände AKV, KSV1870 sowie Creditreform bekannt. Die Aktiva betragen 20.873 Euro, dem stehen Passiva von rund 465.000 Euro gegenüber.

Eine Unternehmensfortführung wird laut AKV nicht angestrebt, das Unternehmen sei bereits geschlossen. „Eine Wiederöffnung erscheint aufgrund der strengen behördlichen Anordnungen und Beschränkungen laut Antragstellerin wirtschaftlich nicht sinnvoll“, so der AKV in einer Aussendung. Maredo war in Wien und Salzburg mit je einem Restaurant vertreten. „Ob die beiden Restaurants im Insolvenzverfahren fortbetrieben werden, wird der Insolvenzverwalter in den nächsten Wochen zu entscheiden haben“, heißt es wiederum seitens des KSV1870.

In Deutschland stellte Maredo bereits im März einen Insolvenzantrag. Auslöser waren die Auswirkungen der Coronakrise, die zu Umsatzeinbruch und Lokalschließungen führte.

In Österreich findet die erste Gläubigerversammlung am 10. August statt. Zum Insolvenzverwalter wurde Helmut Platzgummer bestellt.

 

APA/Red

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