Startschuss für Projekt „Großarler Rindfleisch“

Höhere Wertschöpfung in der Region durch regionale Vermarktungsinitiative.
© Salzburger Landwirtschaft / Foto Oczlon

Bei der Unterzeichnung des gemeinsamen Projektes „Großarler Rindfleisch“ sitzend v.li.: Landesrat Sepp Schwaiger, Silvester Gfrerer, stehend v.li. Jürgen Höllmüller, Johann Rohrmoser, Thomas Ammerer und Raimund Rohrmoser.

Das Großarltal im Salzburger Pongau ist mit 22 Vierstern- und zwei Fünfstern-Hotels sowie zahlreichen Nächtigungsmöglichkeiten vom Tourismus geprägt. Zudem soll auf rund 200 Bauernhöfen die Pflege der Naturlandschaft, die Herstellung wertvoller Produkte sowie die Bewirtschaftung der Almen gewährleistet werden. Mit dem Projekt „Großarler Rindfleisch” der Firma „Großarler Genuss” und der örtlichen Bauernschaft soll ein hochwertiges Angebot an regionalem Rindfleisch für Gastronomie und Konsumenten geschaffen werden.

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Tourismus und uns Landwirten läuft in einigen Bereichen schon ganz gut. Bei der Verwendung von regionalem Fleisch durch Gastronomiebetriebe gibt es allerdings aus meiner Sicht noch Aufholbedarf”, erklärt der Ortsbauernobmann von Großarl, Johann Rohrmoser. Gemeinsam mit der „Großarler Genuss GmbH” sowie Ortsbauernobmann Raimund Rohrmoser und dem Obmann der Bezirksbauernkammer St. Johann, Silvester Gfrerer, wurde unter der Federführung des Salzburger Agrar Marketing dieses Projekt aus der Taufe gehoben. Konkret geht es darum, dass Rinder – vom Kalb bis zur Kuh und vom Jungtier bis zum Ochsen – direkt im Tal aufgewachsen, in Großarl geschlachtet und zu einem fairen Preis vor Ort vermarktet werden können.

Mehr Regonalität in der Gastronomie

Ein Großteil der heimischen Bevölkerung, einige Hoteliers und Gastronomen sowie deren Gäste sollen das regionale Kulinarikangebot im Großarltal bereits zu schätzen wissen. Einige Produkte der „Großarler Genuss GmbH” sind mit dem „SalzburgerLand-Herkunfts-Zertifikat” ausgezeichnet. Auch das „Großarler Rindfleisch” soll nach strengsten Kriterien herkunftszertifiziert werden.

 

PA/Red.

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