Starbucks wirbt mit Nachhaltigkeit

Das Kaffee-Unternehmen setzt sich konkrete Ziele bis 2030.
© pixabay

Für das kommende Jahrzehnt kündigt Starbuck-CEO Kevin Johnson eine neue Verpflichtung seines Unternehmens an. Starbucks soll ressourcenorientierter agieren und will somit seine Kohlenstoffemissionen, den Wasserverbrauch und auch Abfall reduzieren. „Da wir uns dem 50. Jahrestag von Starbucks im Jahr 2021 nähern, blicken wir mit großer Dringlichkeit und der Überzeugung vorwärts, dass wir uns selbst herausfordern, größer denken und in Partnerschaft mit anderen viel mehr tun müssen, um uns um den Planeten, den wir teilen, zu kümmern“, sagt Johnson.

Ein umfassender datengestützter ökologischer Fußabdruck soll in den globalen Starbucks Betrieben und der Lieferkette die Grundlage der fünf neuen Strategien bilden:

  1. Erweiterung der pflanzlichen Optionen, Umstellung auf ein umweltfreundlicheres Menü.
  2. Abrücken von Einwegverpackungen, die auf der Mülldeponie landen.
  3. Investitionen in innovative und regenerative landwirtschaftliche Methoden, Wiederaufforstung, Waldschutz und Wasserauffüllung in der Starbucks Lieferkette.
  4. Investitionen in eine bessere Abfallbewirtschaftung, sowohl in den Starbucks-Geschäften als auch in den Gemeinden, um mehr Wiederverwendung, Recycling und die Beseitigung von Lebensmittelabfällen zu gewährleisten.
  5. Innovationen zur Entwicklung umweltfreundlicherer Geschäfte, Betriebsabläufe, Herstellung und Lieferung.

Die vorläufigen Ziele für 2030 sollen sein, die Kohlenstoffemissionen in den direkten Betrieben und der Lieferkette von Starbucks um 50 Prozent zu reduzieren. Sowie die Hälfte der Wasserentnahme für den direkten Betrieb und die Kaffeeproduktion einzusparen oder aufzufüllen, wobei der Schwerpunkt auf Gemeinden und Becken mit hohem Wasserrisiko liegt. Zudem ist eine 50-prozentige Reduzierung des Abfalls, der aus Lagern und der Produktion auf Deponien entsorgt wird, geplant. Angetrieben durch eine breitere Verlagerung hin zu einer Kreislaufwirtschaft.

Um sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft zu unterstreichen, hat Starbucks das „New Plastics Economy Global Commitment“ der Ellen MacArthur Foundation verabschiedet, das ehrgeizige Ziele für Verpackungen im Kreislaufsystem festlegt. Das kommende Jahr soll eine detailierte Marktforschung und Versuche beinhalten. Das Unternehmen will damit das Verbraucherverhalten besser verstehen und Anreize zur verstärkten Verwendung von wiederverwendbaren Behältern schaffen.

 

PA/Red

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