Starbucks testet Gebühr auf Pappbecher

Zur Bekämpfung von Plastikmüll werden fünf Cent für den Kaffeebecher verlangt.
© Pixabay

In Deutschland müssen seit 5. November Gäste in 26 Cafes der Kette in Hamburg und Berlin eine Gebühr von fünf Cent für jeden Pappbecher extra bezahlen, teilte Starbucks mit. Das Geld spendet Starbucks an Projekte der Umweltschutzorganisation WWF zur Bekämpfung von Plastikmüll. In Großbritannien hat Starbucks die Gebühr landesweit bereits im Juli 2019 eingeführt. Die Ergebnisse seien vielversprechend. Ob die Becher-Gebühr auch in Österreich eingehoben wird, ist auf Anfrage der APA noch unklar.

Mit ihr will jedenfalls das Unternehmen die Zahl der Einweg-Pappbecher deutlich reduzieren. Annick Eichinger, Europamanager von Starbucks, machte zwar keine Angaben wieviele das Unternehmen jährlich ausgibt und wieviel das kostet, aber er erklärte am 6. November weiter: „Auf jedes Getränk, das wir in ein mitgebrachtes Gefäß füllen, gibt es 30 Cent Rabatt“, bundesweit und unbefristet. Laut WWF-Plastikmüll-Koordinator Bernhard Bauske trage jedes Einwegprodukt zum Müllaufkommen bei. Die Gebühr könne hoffentlich zum Umstieg auf Mehrwegbecher motivieren. Aktuell gibt es in Deutschland 162 „Starbucks Coffee Houses“. In Österreich gibt es in Wien 18 und in Salzburg zwei Filialen.

APA/red

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