Skigebiete – Optimierungsbedarf nach Saisonstart

Planai - Seilbahnen für Geimpfte und Genesene offen
© Pixabay

2G – Nachweiskontrollen führen zu erheblichem Mehraufwand und Wartezeiten an den Liften

In Österreich sind bereits einige Skigebiete in die Wintersaison gestartet – im aktuellen Lockdown ist Skifahren im Gegensatz zu diversen anderen Freizeitaktivitäten erlaubt. Liftbetreiber orten nun aufgrund der 2G-Kontrollen Optimierungsbedarf – Wintersportlerinnen und Wintersportler müssen bei Kauf des Lifttickets nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. In den steirischen Skigebieten in Schladming und Haus war der Andrang diesen Samstag derart groß, dass die Straße vor der Planai gesperrt werden musste. Bilder der wartenden Menschenmasse kursierten auf Facebook.

Personal – aufgestockt

„Die 2G-Checks dauern noch ein bisschen an der Kasse, weil wir hier sehr genau sind“, so der Geschäftsführer des Hauser Kaibling Klaus Hofstätter. Auch er räumte „Optimierungsbedarf“ ein. Wartezeiten gab es am Wochenende auch in etlichen anderen Skigebieten. Die Betreiber kündigen bereits Personalaufstockung an. In Hinterstoder und Gosau waren am Wochenende bereits rund 2.000 Skifahrerinnen und Skifahrer auf den Pisten unterwegs. „70 Prozent haben ihre Tickets schon zu Hause freigeschaltet und mit einem 2G-Zertifikat kombiniert. Das erspart uns natürlich lange Schlangen bei den Kassen“, erklärt Helmut Holzinger, Vorstandsdirektor Hinterstoder-Wurzeralm. APA/RED./CH

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