Schweizer Hotellerie wieder im Aufschwung

Vorkrisenniveau liegt aber noch in weiter Ferne
© Pixabay

Die Schweizer Hotellerie steht aktuell wieder deutlich besser da als vor einem Jahr. Das Vorkrisenniveau liegt jedoch noch in weiter Ferne. Im April 2021 zählte das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) 1,97 Mio. Logiernächte. Zwar sind das 1,75 Mio. mehr als im Vorjahresmonat, aber im Vergleich zum April 2019 fehlen immer noch 700.000 Übernachtungen. Bemerkenswert ist, dass die Anzahl Schweizer Gäste gegenüber 2019 um satte 40 Prozent anstieg. Die Zahl der ausländischen Gäste lag im April dagegen um knapp 79 Prozent unter dem Wert von April 2019.

Verluste in Wintersaison

Durchzogen fällt das Fazit zur Wintersaison von November bis April aus. Im Vergleich mit der verkürzten Saison 2019/20 gingen die Logiernächte um 26,4 Prozent zurück. Das Plus von 16,5 Prozent an heimischen Gästen konnte den 70-prozentigen Rückgang an internationalen Touristen nicht kompensieren. Aufgrund des vorzeitigen Saison-Endes im Vorjahr ist der Vergleich mit der Wintersaison 2018/19 aussagekräftiger. Damals übernachteten 16,7 Mio. Gäste in den hiesigen Hotels. Zu diesem Wert fehlten in der vergangenen Wintersaison noch gut sieben Mio. Übernachtungen.

APA/red

 

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