Salzburger Hilfspaket für Tourismus

Liquidität von Betrieben im gesamten Bundesland soll gesichert werden.
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Das Land Salzburg zahlt die Zinsen für Kredite für von der Corona-Krise betroffene Betriebe

Das Land Salzburg hat ein Hilfspaket für Tourismus und Freizeitwirtschaft im Bundesland beschlossen, nachdem Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) Haftungsübernahmen für bis zu 100 Mio. Euro angekündigt hatte. Die Laufzeit beträgt 36 Monate, der Kreditrahmen umfasst bis zu 500.000 Euro pro Betrieb. Das Land setzt diese Maßnahmen um, indem es die Zinsen für dieses Haftungspaket in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus übernimmt, um die Liquidität von betroffenen Unternehmen in Salzburg zu sichern. „Diese Kredite sind mit 80 Prozent vom Bund behaftet, 20 Prozent Risiko bleibt der Bank“, erklärte am Dienstag (24.3.2020) ein Sprecher von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) auf APA-Anfrage. Das erste Jahr wird tilgungsfrei.

„Das Land Salzburg zahlt die Zinsen für die Kredite, diese werden aber nur an Unternehmen vergeben, deren Schwierigkeiten mit der Coronavirus-Pandemie in Zusammenhang stehen“, sagte der Sprecher. Salzburger Banken hätten sich bereit erklärt, hier als Partner aufzutreten. Für dieses „Zinspaket“ sei eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, die zeitnah einen Leitfaden für die Anträge festlegt, die dann die Betroffenen stellen können. „Das wird jetzt mit Hochdruck bearbeitet.“

APA/red (VzH)

 

 

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