Sacher-Hotels kündigen 140 Mitarbeiter

In Wien sind 105 Angestellte davon betroffen, in Salzburg 35.
© Pixabay

Hotel Sacher Salzburg

Die Sacher-Hotels kündigen per heute 140 Mitarbeiter. In Wien sind 105 Menschen betroffen, in Salzburg 35. Das sagte Matthias Winkler von den Sacher-Hotels am Rande eines Medientermins am Dienstag (15.9.) in Wien. Für den Rest der Belegschaft bleibe Kurzarbeit. „Wir wissen nicht, ob wir sie überhaupt, wie vorgesehen, zu 30 Prozent beschäftigen können. Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, sagt Winkler.

Der Umsatz bei den Sacher-Hotels werde heuer nur bei 25 Prozent von zuletzt (Vorjahr: rund 100 Mio. Euro) liegen. Kommendes Jahr würden es nach Aussage Winklers „vielleicht 30 bis 35 Prozent“ sein. Dominik Nepp, der Wiener FPÖ-Chef und Vizebürgermeister, sieht darin das Versagen des Finanzministers Gernot Blümel und der gesamten schwarz-grünen Bundesregierung. „Die 140 gekündigten Mitarbeiter der Sacher-Hotels sind keine Corona-Opfer, sondern Blümel-Opfer. Und es ist zu befürchten, dass es noch hunderttausende weitere Blümel-Opfer geben wird, die vor dem finanziellen Existenzverlust stehen“, warnt Nepp.

APA/PA/red

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