Penny verzichtet auf Verkauf von Feuerwerk

Die Reduktion von Müll und Feinstaub für eine nachhaltige Umwelt soll damit erreicht werden.
© PENNY / Harson

Penny Geschäftsführer Ralf Teschmit und Madeleine Petrovic, Vereinspräsidentin von Tierschutz Austria, möchten einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit von Mensch und Tier leisten.

Penny möchte zukünftig in ganz Österreich auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern verzichten. Feuerwerk stellt nicht nur eine enorme Lärmbelästigung für Menschen und Tiere dar, sondern führt auch zu einer hohen Feinstaubbelastung. Jährlich erreichen die Feinstaubwerte in vielen Städten in der Silvesternacht ihren Höchstwert. Neben den bedenklichen Folgen für die Umwelt kann auch der hohe Wert an Schwermetallen in der Luft ein gesundheitsschädliches Ausmaß erreichen. „Wir haben uns daher entschieden, den Feuerwerksverkauf zu stoppen und so einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Artenschutz in Österreich zu leisten“, erklärt Penny Geschäftsführer Ralf Teschmit.

Extreme Belastung für die Tierwelt

Feuerwerke erreichen in einem Umkreis von 15 Metern einen Schallpegel von bis zu 190 dB. Zum Vergleich: Ein Düsentriebwerk in 25 Meter Entfernung schafft einen Schallpegel von 140 dB. Nicht nur der Lärm, sondern auch die Lichteffekte sowie der Schwefelgehalt in der Luft, werden für Tiere zur Gefahr: Wildtiere, Hunde und Katzen nehmen den ohrenbetäubenden Krach, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche stets als lebensbedrohliche Situation wahr und geraten in Panik und Stress. „Viele von ihnen verletzen sich bei Fluchtreaktionen schwer oder sterben gar. Wir fordern daher seit Jahren ein Verbot von privatem Feuerwerk und appellieren an den Einzelhandel, Pyrotechnik aus dem Sortiment zu nehmen. Wir freuen uns daher sehr, dass Penny diesem Ruf als erstes Unternehmen gefolgt ist und sich gemeinsam mit uns künftig für mehr Tierwohl in Österreich einsetzt“, so Madeleine Petrovic, Vereinspräsidentin von Tierschutz Austria.

PA/Red.

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