ÖHV will frühere Sperrstunde abgegolten haben

Ab Freitag muss in Salzburg, Tirol und Vorarlberg in der Gastronomie um 22 Uhr zugesperrt werden.
© ÖHV

Michaela Reitterer

Die Gastgewerbetriebe in den westlichen Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg werden laut Österreichischer Hoteliervereinigung (ÖHV) vor vollendete Tatsachen gestellt. Denn wegen steigender Corona-Infektionszahlen wurde die Sperrstunde von der jeweiligen Landesregierung auf 22 Uhr vorverlegt. Was das für Unternehmen bedeutet, die schon seit einem halben Jahr an den Folgen der Pandemie leiden, sei noch gar nicht absehbar, gibt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer zu bedenken. „“Klar ist nur eines. Das reißt noch tiefere Löcher in die Kassen der Betriebe, darunter eine Vielzahl an Hotelrestaurants, die die Regel penibel einhalten“, so Reitterer weiter.

Das Gastgewerbe brauche ihrer Meinung nach rasch einen „Schutzschirm“, um Betriebsschließungen aus Verzweiflung zu verhindern. „Von 12 Mrd. Euro für den Fixkostenzuschuss wurden bis dato noch keine 300 Mio. Euro ausbezahlt. Ein Bruchteil davon reicht, um die programmierten Einnahmenausfälle zu kompensieren. Das muss jetzt genauso rasch und unkompliziert gehen wie die Vorverlegung der Sperrstunde“, appelliert Reitterer an das Finanz- und Tourismusministerium.

PA/red

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