Öffentliche Schanigärten in Wien

Angebot für Gastronomen, die über keinen Gastgarten verfügen.
© C.Jobst/PID

Wiener Bürgermeister Michael Ludwig will öffentliche Schanigärten errichten.

Die Stadt Wien wird öffentliche Schanigärten einrichten, um Gastronomen, die über einen solchen nicht verfügen, eine Möglichkeit zur Wiederaufnahme des Betriebs zu geben. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Dienstag in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) anlässlich 100 Tagen rot-pinker Rathauskoalition verkündet. Die konkreten Plätze, an denen die Gastgärten entstehen sollen, werden nun ausgearbeitet.

Um hier möglichst viele Gastronomen zu unterstützen, wird demnächst an bestimmten öffentlichen Plätzen ausgeschenkt. Dazu wird es zunächst Gespräche mit den Sozialpartnern geben, kündigte der Bürgermeister an. Die Areale selbst könnten in Kooperation mit Veranstaltungsunternehmen betrieben werden, hieß es.
Lokale sollen dort Teile der jeweiligen Flächen nutzen können – wobei die genauen Bedingungen noch nicht feststehen, wie betont wurde. „Ich sehe die Gastronomen da als Bündnispartner“, sagte Ludwig.

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) kann dem Vorschlag seines Wiener Amtskollegen Ludwig „viel abgewinnen, auch Lokalen, die über keinen Freiluftbereich verfügen, eine Öffnung in Form befristeter öffentlicher Ausschankflächen zu ermöglichen“. Am Dienstag teilte er mit, es werde bereits „eine Adaptierung des Wiener Modells für Linz“ geprüft“. In der oberösterreichischen Landeshauptstadt sind an die 300 Schanigärten bewilligt.

 

APA/Red.

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