Nikolaus – Süßigkeitenhandel boomt trotz Lockdown

Die Süßwarengeschäfte haben trotz Lockdown geöffnet - die Wirtschaftskammer appelliert zum heimischen Kauf der Nikolo-Geschenke.
©pexels

Der Nikolaus wird in Österreich traditionell am 6. Dezember gefeiert – einen Tag davor der Krampus.

Nicht nur die Kinder freuen sich über die Geschenke vom Nikolaus. Für die Süßwarenhändler Wiens stellt dieser traditionelle Tag eine der wichtigsten Einnahmequellen des Jahres dar. Auch der Lockdown dürfte nicht viel daran ändern: Alle 60 Süßwarengeschäfte in Wien haben aktuell geöffnet, da sie unter den Lebensmittelhandel fallen. „Die Zeit der Nikolo-Besorgungen fällt zwar wieder in einen Lockdown, aber alles, was man braucht, kann man trotzdem im regionalen Handel kaufen“, machte Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, aufmerksam. Sie weist zudem darauf hin, dass viele Süßwarenhändler auch auf individuelle Wünsche eingehen würden – etwa Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder den einzelnen Verkauf von Naschereien.
„Egal, wo man seine Geschenke besorgt, vor dem Krampus muss natürlich niemand Angst haben. Aber wenn ich mein Geschäft ums Eck weiter haben will, muss ich daran denken, lokal einzukaufen“, so Gumprecht. Auch Äpfel, Mandarinen, Trockenfrüchte und Nüssen, die sich in vielen Nikolaus-Sackerln finden, kann man heimisch kaufen. Einige Süßwarenhändler bieten sogar an, dass man sich sein Säckchen als Kunde bequem und individuell online zusammenstellen kann. Dieses kann dann vor Ort abgeholt werden oder nach Hause geliefert werden.
Der Umsatz in der Nikolo-Zeit ist nicht gerade wenig: Einer Umfrage der KMU-Forschung zufolge wollen rund die Hälfte aller Wiener jemandem ein Geschenk zum Nikolaus machen. 29 Prozent davon beschenken ihren Partner, 27 Prozent kaufen Geschenke für Kinder bis zwölf Jahre. Dafür geben die Wiener durchschnittlich 30 Euro aus.
APA/Red.

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