Nicht weniger Starts und Landungen am Amsterdamer Flughafen

Gericht sah Verletzung von Verfahrensregeln und gab klagenden Fluggesellschaften recht
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Am Amsterdamer Flughafen Schiphol m√ľssen nach einem Gerichtsurteil vorerst nicht weniger Flugzeuge starten und landen. Ein Verwaltungsgericht in Haarlem gab am Mittwoch Fluggesellschaften recht und erkl√§rte eine Anordnung der Regierung f√ľr unwirksam.

Die Regierung hatte zuvor entschieden, dass der europ√§ische Gro√üflughafen die Zahl der Fl√ľge von jetzt maximal 500.000 im Jahr ab November auf 460.000 Fl√ľge reduzieren m√ľsse, um L√§rm und den Aussto√ü von Kohlendioxid zu verringern. Im kommenden Jahr sollte die Obergrenze von 440.000 Fl√ľge gelten. Nach Ansicht des Gerichts hat die Regierung aber Verfahrensregeln verletzt.

Die Fluggesellschaft KLM hatte mit vier weiteren Unternehmen dagegen geklagt. Sie hatten angef√ľhrt, die Regierung habe keine Alternativen gepr√ľft. Eine Reduzierung der Zahl der Fl√ľge k√∂nne auch gegen europ√§ische Regeln versto√üen. Schiphol ist ein wichtiger Knotenpunkt f√ľr den internationalen Luftverkehr. Die Unternehmen sind davon √ľberzeugt, dass sie L√§rm und CO2-Aussto√ü auch bei gleichbleibender Flugzahl verringern k√∂nnen.

Die Auflage der Regierung ist losgel√∂st von der j√ľngsten Ank√ľndigung des Flughafens, bis sp√§testens Ende 2025 Nachtfl√ľge und Privatjets zu verbieten. Auch dagegen protestieren Fluggesellschaften.

APA/Red.

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