New York will mehr Hostels zulassen

Billigunterkünfte sind in der US-Metropole seit einer Gesetzesänderung von 2010 rar.
© Pixabay

Hostel – Innenansicht

In New York könnte es in naher Zukunft wieder zahlreiche günstige Unterkünfte speziell für junge Reisende geben: Die Stadt möchte nämlich laut einem Bericht im „Wall Street Journal“ demnächst das Verbot von Hostels wieder aufheben. Hintergrund ist eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2010, die vor allem gegen die Vermietung von Privatwohnungen (z.B. über Airbnb) gerichtet war. Die Regelung schränkte nämlich auch Massenunterkünfte wie Hostels ein. Da sie mangels eigener Definition rechtlich wie Wohnungen behandelt wurden. Das führte dazu, dass Billigunterkünfte weitgehend aus dem Stadtbild der US-Metropole verschwanden.

Nun bringen die Abgeordneten Mark Gjonaj und Margaret Chin laut „Wall Street Journal“ einen Gesetzesvorschlag im Stadtrat ein, der Hostels als eigene Kategorie definiert. Laut Gjonaj sei New York für einige Reisende wegen des Fehlens billiger Unterkünfte zu teuer. Der Antrag würde auch die Errichtung zusätzlicher Hostels erlauben. Allerdings ist unsicher, ob der Vorschlag angenommen wird, denn vor vier Jahren scheiterte ein ähnlicher Vorstoß.

PA/red

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