Neues Museum in Wien

Im Belvedere 21 kann man ab 14. Mai 2022 eine ganz besondere Sammlung bestaunen
© APA/GEORG HOCHMUTH

Das Belvedere 21 dient heute als lebendiger Kunstraum.

Die Wiener Museumslandschaft bekommt einen Neuzuwachs: Das Österreichische Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music (ÖMSUBM). Am 14. Mai 2022 wird es als führendes Museum für Schwarze Kultur und Popularmusik im deutschsprachigen Raum eröffnet.
In Kooperation mit den Wiener Festwochen versammelt das neue Museum Geschichten von schwarzen Künstlern und Entertainern, die in der deutschsprachigen Unterhaltungsbranche berühmt geworden sind. Dabei werden die Bedingungen der Karrieren von beispielsweise Olive Moorefield, Arabella Kiesbauer, den Rounder Girls, Mola Adebisi, Jessye Norman, Billy Mo oder Roberto Blanco von den 1940ern bis in die frühen Nullerjahre veranschaulicht.
Das international erfahrene Leitungsteam im Belvedere besteht aus Dalia Ahmed, Joana Tischkau, Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe und Frieder Blume.

Stella Rollig, die Generaldirektorin Belvedere sagt dazu folgendes: Ein Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music war hierzulande längst überfällig. Mit der Übergabe des Standorts Belvedere 21 an das ÖMSUBM nehmen wir eine Umwidmung vor, mit der die Geschichte der österreichischen Populärkultur neu geschrieben wird.

Die Ausstellung besteht aus einer umfassenden Sammlung von Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Erinnerungsstücken. Das Archiv besteht hauptsächlich aus Schenkungen, Leihgaben und Ankäufen von Privatpersonen, und eröffnet ein neues Kapitel der österreichischen Museumsgestaltung.
Außerdem gibt es jeden Samstag ab 18 Uhr ein tolles Veranstaltungsprogramm mit Performances, Vorträgen, Panels und Konzerten. Derzeit in Österreich lebende Schwarze Medienschaffende und Künstler wie Arabella Kiesbauer, Claudia Unterweger, Tonica Hunter, Dr.in Mireille Ngosso oder Kim Cooper treten in Dialog mit der Sammlung des Museums.
Ab 18 Uhr kann man am 14. Mai bei der Eröffnung mit freiem Eintritt dabei sein.

APA(ots)/Red.

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